Naturparkschule

Wald-Vormittag der 3/4dG am 12.06.2024

Zu einem lehrreichen und kurzweiligen Vormittag Richtung Hammerwald brach die Klasse 3/4dG zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Ellen Scherpp und Umweltfachberaterin Manuela Bartsch auf. Am Waldeingang nähe dem Eisstadion wurden sie schon von Frau Bosch sowie Herrn Benker-Wienands von der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg erwartet. Mit dabei auch Frau Friesinger von der Lebenshilfe mit zwei ihrer Assistenten.

Gemeinsam mit ÖBI und Lebenshilfe durfte die Klasse exklusiv als Premiere ein Wald-Spiel ausprobieren, das erst kürzlich zusammen neu entwickelt wurde. Ansprechend gestaltete Scheiben aus Holz zu verschiedenen Aufgaben im Wald lagen schon auf der großen Spielunterlage bereit. Dabei ging es bei den „Fuchs“-Scheiben darum, eine Rechenaufgabe zum Thema Leben im Wald zu lösen, beim „Veilchen“ konnte man sich Düften und der Entspannung widmen, die der Wald bietet. Schließlich gab es noch die „Eule“, die schlaue Fragen stellte und die „Eidechse“, bei der es jeweils ein motivierendes Spiel zum Thema Wald gab. Immer zwei Kinder durften sich nun mit einer der Holz-Scheiben-Aufgaben beschäftigen. Zuvor mussten die beiden Partner aber mit einem großen Holz-Murmel-Geduldsspiel erst einmal ausloten, welche Kategorie – Fuchs-Veilchen-Eule oder Eidechse bearbeitet werden durfte. Sehr vielfältig waren die Aufgaben, die es einzeln, in Partnerarbeit oder in der ganzen Gruppe zu lösen gab.

So war es eine der „Eulen“-Aufgaben, anhand einer kleinen Geschichte herauszufinden, wie viele Kastanien insgesamt gesammelt wurden. Bei einer „Veilchen“-Aufgaben zum Beispiel ging es darum, drei Minuten ganz still zu stehen und zu lauschen, welche Geräusche man alles hören kann. Dabei hörten die Kinder viele Waldgeräusche wie etwa Bienen, Blätter, Vögel…, aber auch Zivilisationsgeräusche wie Flugzeug, Autos oder Kirchenglocken. Viel Freude kam vor allem bei den „Eidechsen“-Aufgaben auf, wo die Kinder z.B. „blind“ einen Baum berühren und umarmen sollten, um danach zu schildern, was sie gefühlt hatten.

Auch einen „Baum bauen“ durften alle. Wobei vor dem Bewegungsspiel gleichzeitig besprochen wurde, was ein Baum alles zum Leben braucht und woher er diese Dinge in der Natur nimmt. Das „Wasser aus dem Boden schlürfen“ und sich dann nach der „Sonne“ zu strecken, machte natürlich allen viel Spaß. Schließlich waren die Kinder noch als Eichhörnchen unterwegs, die zur Aufgabe hatten, Walnüsse zu verstecken und anschließend wieder zu finden. Noch einmal richtig Bewegung kam beim abschließenden „Öko-Rugby“ auf. In zwei Gruppen trat die Klasse gegeneinander an, um „Fundsachen“ aus dem Wald, wie Kiefernzapfen, Federn, Kastanien, Bucheckern u.a. möglichst schnell für die eigene Gruppe zu sammeln und einen Punktesieg zu holen.

Für die vielen neuen Erfahrungen und spielerischen Erlebnisse zum Thema Wald bedankte und verabschiedete sich die Klasse 3/4dG sowie die beiden Lehrerinnen ganz herzlich bei ÖBI und Lebenshilfe.

Den Rückweg nahm die Gruppe noch über den Waldlehrpfad, wo es ebenfalls eine ganz Reihe weiterer Stationen zum Thema „Wald“ zum Ausprobieren und Entdecken gab. So konnten die Kinder dort auf einem Wald-Xylophon Musik machen, einen Summ-Stein ausprobieren, ein Baumrinden-Memory fühlen und die Höhe, in der der Schwarzspecht lebt, durch Ablaufen erfahren.

Über den Siebenstern-Platz und die alte Hammerstraße trat man dann schließlich gut gelaunt über den schönen Vormittag den Rückweg in die Luitpold-Grundschule an.

Wiesen-Exkursion der Klassen 1e und 1f am 04.06.2024

Zusammen mit den Naturpark-Rangern Andreas und Marina erkundeten die Klassen 1e und 1f eine für den Naturpark Fichtelgebirge typische Wiese. Dort erfuhren die Kinder zuerst, dass der Lebensraum Wiese für den Wildhasen, den Weißstorch und den Turmfalken eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Auch einige heimische Schmetterlinge, deren Raupen sich von bestimmten Wiesenpflanzen ernähren, wurden besprochen.

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler selbst als Wiesenforscher aktiv werden. Ausgestattet mit Keschern und Becherlupen, machten sie sich begeistert auf die Suche nach Wiesenbewohnern – und da gab es allerhand zu entdecken: viele Motten, Falter, Heuschrecken, Käfer, Ameisenhügel und Mauselöcher, aber auch Weinbergschnecken, eine Schlupfwespe und erstaunlich große Jagdspinnen. Die beiden Ranger beantworteten geduldig alle Fragen und konnten den Kindern viel Interessantes über die in unserem Naturpark Fichtelgebirge lebenden Wiesentiere beibringen.

Auszeichnung zur Naturparkschule

Am 10.05.2024 war es endlich so weit: Die Urkunde wurde unserer Schule bei einer kleinen Feier von Landrat Peter Berek überreicht.

Fünf Sinne im Naturpark – Die Klasse 2dG bemalt am 08.04.2024 T-Shirts

Der Besuch von Frau Frank von der "Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg" begann schon von der ersten Sekunde kreativ, jedoch konnten die Kinder auch zeigen, was sie alles zum HSU-Thema "Fünf Sinne" behalten hatten. Die Kinder durften sich zunächst überlegen, welche Motive zu den einzelnen Sinnen passen. Was kann man in der Natur sehen, hören, riechen, schmecken und auch fühlen? Nach einem kurzen Brainstorming wurde dann auch schon begonnen, und die Kinder konnten erste Versuche unternehmen, auf ihren T-Shirts die einzelnen Sinnes-organe und die dazu passenden Motive zu zeichnen. Neben der Malerei haben die Kinder aber auch immer wieder neue Ideen gefunden und konnten so ihr Wissen über den Naturpark erweitern. Wir danken Frau Frank ganz besonders für ihre Unterstützung. Wer die Shirts jetzt auch einmal live bewundern möchte, sollte am Tag der offenen Tür gut Ausschau halten und auch die Klasse 2dG besuchen.

Heimische Vögel - gefilzt von der Klasse 1dG

Nachdem sich die Klasse 1dG im Unterricht intensiv mit der heimischen Vogelwelt beschäftigt hat, bekam sie am letzten Tag vor den Osterferien Besuch von Frau Frank, der Besitzerin der gleichnamigen Schäferei in Schirnding, und deren Schwester. Unter Ihrer Anleitung erlernten die Kinder die Technik des Filzens und stellten Filzfiguren verschiedener Vögel her. Die Ergebnisse sind sowohl am Tag der offenen Tür als auch im diesjährigen Wiesenfestzug zu bewundern.

 

Besondere Berg-Hüte - gefilzt von der Klase 3/4dG am 19.03.24

Die 4. Klassen untersuchen im Juni 2023 gemeinsam mit der ÖBI das Leben im Selbbach

Bei angenehmen Temperaturen erforschten die 4. Klassen der Luitpold-Grundschule den Selbbach als Lebensraum.

Frau Rogler von der ÖBI leitete die Kinder an, wie sie Tiere im Bach entdecken und fachgerecht entnehmen können. In Zweierteams  suchten die Schüler kleine Wasserbewohner und sammelten sie zunächst. Hierbei verwandelten sich die „Iiih“s im Laufe des Vormittags in „Sind die süß“. Ein wichtiger Schritt im respektvollen Umgang mit den kleinen Wasserbewohnern.

Nach einer Stärkung bestimmten im 2. Teil die Partner mit Hilfe eines Bestimmungsschlüssels, sowie Fächern und Büchern, um welche Tierchen es sich handelt. Aus der Auswahl und der jeweiligen Menge konnte man die Gewässerqualität des Selbbachs analysieren.

Zum Abschluss wurde gemeinsam „Obstsalat“ mit Tieren aus dem Lebensraum gespielt.

Unterrichtsgang der Klassen 3e und 3f ins Egertal mit Besichtigung des Kraftwerks Hirschsprung am 19.05.2023

Projekttage der 3/4dG am 09. und 16.03.2023 mit der ÖBI "Die Eger - ein grenzüberschreitender Fluss"

Gleich an zwei Vormittagen beschäftigte sich die Klasse 3/4dG mit einem ganz besonderen Projekt:

„Die Eger ein grenzüberschreitender Fluss“ hieß das Thema, das die Mädchen und Jungen gemeinsam mit der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg ausführlich beleuchteten und schließlich in einem gemeinsamen Werk künstlerisch umsetzten. Zunächst wurde darüber gesprochen, wo die Eger ihren Ursprung hat, durch welche Städte sie auf deutscher und dann auf tschechischer Seite fließt.

Einige Kinder wussten bereits, dass die Egerquelle unterhalb des Schneeberg-Gipfels und damit inmitten unseres Naturparks Fichtelgebirge liegt. Auch der erste Ort, den das Egerwasser nach seinem Ursprung erreicht, nämlich Weißenstadt, war so manchem Schüler bekannt. Als weitere Orte, fand man schließlich Röslau, Marktleuthen und Hohenberg.

Kurz danach überschreitet die Eger dann auch schon die Grenze nach Tschechien und heißt von nun an Ohře. Die Suche nach Städten auf tschechischer Seite war schon deutlich schwieriger. Schließlich fand man jedoch in gemeinsamer Arbeit die bekanntesten Städte an der Eger wie Cheb, Karlovy Vary, Terezín, Sokolov, Kadaň, Žatec und schließlich die Stadt Litomerice, wo die Eger / Ohře dann in die Elbe mündet.

Dieses Wissen nun auch an andere weiterzugeben und in einem künstlerischen Projekt umzusetzen, brauchte nicht viel Überzeugungsarbeit. Sofort waren alle begeistert, als sie erfuhren, dass ein von allen gemeinsam hergestellter Eger-Teppich aus Filz nun die Aufgaben für zwei Projektvormittage werden sollte. Mit Christa Frank von der Schäferei Frank konnte damit eine echte Expertin gewonnen werden, die von ihrem eigenen Bauernhof dafür einen riesigen Korb Schafswolle mitbrachte.

Ein langer Tisch sollte von nun an der Arbeitsort für das Gemeinschaftswerk der Klasse 3/4dG werden. Ausgerüstet mit Handtüchern, Noppenfolie, Schafswolle, Fliegengitter und Olivenseife konnte es ans Werk gehen. Schicht für Schicht wurde die Schafswolle mit Hilfe der Olivenseife und warmen Wasser platt verrieben, bis die nächste Wollschicht folgte und wieder gewalkt wurde. Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler ihrer Fantasie freien Lauf lassen und das Flussufer mit Bachzuläufen, Bäumen, Blumen u.a. gestalten. Auch der Flusslauf selbst wurde noch mit Steinen, Brücken und anderen Dingen ausgestaltet. 

Das Ergebnis der Projektarbeit wird sicherlich einen passenden Platz im Schulhaus finden, so dass auch andere Kinder sich an dem entstandenen Kunstwerk erfreuen und Wissenswertes über einen der vier Flüsse, die in unserem Naturpark Fichtelgebirge entspringen, erfahren können.

Besuch der "Naturpark-Ranger" in der Klasse 3e am 27.02.2023

Die Naturpark-Ranger Andreas und Roni stellten sich vor: Beide sind im Naturpark-Fichtelgebirge als Ranger eingesetzt. Sie tragen, wie alle Ranger auf der ganzen Welt, Hüte. Naturparks gibt es überall dort, wo die Natur besonders ist und man sie schützen soll.

Unsere Luitpold-Grundschule will Naturparkschule werden. Das ist eine besondere Auszeichnung. Im Naturpark-Fichtelgebirge ist der Mensch mittendrin und darf darin arbeiten und leben. Wer in den Naturpark möchte, muss nicht, wie beim Wildpark oder Tiergarten Eintritt bezahlen. Der Eintritt ist frei.

In Bayern gibt es 19 Naturparks (z. B. Steinwald, Frankenwald, Fränkische Schweiz) und in ganz Deutschland sind es 103. Viele dieser Lebensräume sind erst durch Menschen entstanden. Das ist auch der Unterschied zu Nationalparks (z. B. Bayerischer Wald). Im Nationalpark dagegen darf die Natur machen, was sie will.

Auf der Karte lernten die Kinder das Gebiet unseres Naturparks kennen. Eine Besonderheit ist der Schneeberg. Mit einer Höhe von 1051m ist er der der höchste Berg Nordbayerns. Die 12 Gipfel des Fichtelgebirges sind in Hufeisenform angeordnet. Die Stadt Selb sowie unsere Luitpold-Grundschule befindet sich ebenso im Naturpark.

Die Flüsse Eger, Röslau, Fichtelnaab, weißer Main und die Saale entspringen im Fichtelgebirge. Alle fließen in die Nordsee. Nur die Fichtelnaab entwässert ins Schwarze Meer.  Daraus ergibt sich eine weitere Besonderheit, die „Wasserscheide“.

Anhand von Gegenständen aus unserem Naturpark wurde den Schülern unser Leben im Fichtelgebirge, die regionale Natur, Geologie, Pflanzen- und Tierwelt nahegebracht. Viele Fragen ergaben sich daraus, die von den Rangern kompetent beantwortet wurden.

Thema "Wiese" in den 1. Klassen

Im Zuge der Bewerbung „Naturparkschule“ zu werden, erkundete die Klasse 1/2dG am 20.07.2022 zusammen mit dem Naturpark-Ranger Andreas Hofmann eine typische Wiese des Fichtelgebirges. Neben verschiedenen Pflanzen und deren Besonderheiten lernten die Schüler auch tierische Bewohner der Wiese kennen. Mit Keschern und Becherlupen ausgestattet, betrachteten die kleinen Forscher unter anderem Grashüpfer, Wanzen und Wespenspinnen. Am nächsten Tag sollten die Kinder der Klassen 1e und 1f zu Wiesenexperten werden. Leider spielte das Wetter nicht mit. Wegen teils strömenden Regens konnten die Mädels und Jungs nur im Klassenzimmer die mitgebrachten Wiesenbewohner anschauen und Nahrungsketten mündlich besprechen. Vielleicht kann der Unterrichtsgang zur Wiese ja irgendwann noch nachgeholt werden.

Die Klasse 1/2dG hatte noch Glück mit dem Wetter!

Am nächsten Tag mussten die Klassen 1e und 1f leider im Klassenzimmer bleiben...

Das Thema "Hecke" in den Klassen 2e und 2f am 09.05.22