Projektwoche "Papier" vom 26.02.- 02.03.2018

Hut-Designer an der Luitpold-Grundschule Selb

Als Hut-Designer betätigten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3/4dG und 4f gleich zu Beginn der Projektwoche bei einem Besuch durch das KLASSE-KIDS- Team der Frankenpost. Mit deren Hilfe gelang es ohne große Probleme, aus drei bis vier großen Zeitungsseiten einen schicken großen Zeitungshut zu basteln.

Kreativität und Geschicklichkeit bewiesen die kleinen Hut-Designer dann vor allem bei der individuellen Verzierung ihres eigenen Hutes. Da kamen neben bunten Bändern, Bommeln, Schleifen und vielerlei verschiedenen Seidenblumen auch Deko-Materialien wie Glitzerherzen oder Moosgummi zum Einsatz, so dass wahre Designer-Stücke entstanden, die natürlich - wie von den drei jungen Damen auf dem Bild - gegenseitig mit großem Stolz präsentiert wurden.

 

Anschließend beschäftigte sich die 3/4dG mit der Erstellung von Schaubildern und Säulendiagrammen zum Thema: „Wie viele Papiertonnen gibt es im Landkreis Wunsiedel?“

 

"Papierschöpfen" in der Klasse 1/2dG

Während der Projektwoche zum Thema „Papier“ lernte die Klasse 1/2dG im Grundlegenden Unterricht und Werken/Gestalten mit den Lehrerinnen Frau Bartsch und Frau Lacher den Papierschöpfvorgang kennen. Nach einer anstrengenden Vorarbeit, bei der Tonpapierreste in kleine Stücke gerissen werden mussten, durften die Kinder dann selbst Papier herstellen. Neben der Technik des Papierschöpfens und neuen Fachbegriffen lernten sie auch etwas über die Geschichte des Papiers. Dabei beachteten sie auch den Umweltaspekt, das heißt die sinnvolle Verwertung von Papierabfällen, die im Kunst- und Werkunterricht immer wieder anfallen. Aus den selbst hergestellten Papieren sollen im Anschluss nun Glückwunschkarten für verschiedene Anlässe kreiert werden.

Papier ist nicht gleich Papier.

Papier ist nicht gleich Papier. Diese Aussage nahm die Klasse 2f im Fach WTG genauer unter die Lupe. Sie erkundete Papiersorten und stellte Unterschiede im Aussehen, Falten, Reißen, Schneiden und Aufzeichnen fest. Zuletzt wurden noch verschiedene Papiersorten gleicher Größe so oft wie möglich gefaltet.

 

Im Deutschunterricht beschrieben sie dann diese verschiedenen Papiersorten noch mit unterschiedlichen Schreibwerkzeugen. Die Unterschiede waren förmlich zu spüren.

 

Projektwoche Papier in der Klasse 3e

Im Rahmen der Projektwoche Papier untersuchten und unterschieden die Schülerinnen und Schüler der 3e im Mathematikunterricht verschiedene Papiergrößen. Sie bestimmten Breite und Länge der unterschiedlichen Papierformate und wandelten durch Falten DIN-Größen ineinander um. Zudem berechneten die Kinder durch eigene Schätzungen und Hochrechnungen die Fermi-Aufgabe „Wie viele Arbeitsblätter bekommst du während deiner Grundschulzeit?“ Eine Gruppe meisterte auch noch die Zusatzaufgabe, wie viele Blätter es wohl wären, wenn noch die Elternbriefe, Proben, etc. hinzugezählt werden würden.

Auch der Heimat- und Sachunterricht dieser Woche hatte Papier zum Thema. Verschiedene Arten von Papier wurden auf die Beschreibbarkeit, Durchsichtigkeit, Saugfähigkeit und Beschaffenheit untersucht und verglich. Die Schüler erfuhren wie Papier hergestellt wird, wie das Recycling von Papier funktioniert und wie man Papier sparen kann.

Außerdem durfte auch selbst Papier recycelt, bzw. upcycelt werden. Aus leeren Toilettenpapierrollen gestalteten die Drittklässler farbenfrohe und lustige Varianten des Spiels „Dosenwerfen“. Dieses darf dann am Schulfest von allen Kindern ausprobiert werden.

Projektwoche „Papier“ in der Klasse 1f

Während der gesamten Woche beschäftigte sich die Klasse 1f täglich und fächerübergreifend mit dem Thema Papier und erfuhr dabei vor allem, wie man Altpapier noch sinnvoll verwenden kann. Los ging es am Montag im Heimat- und Sachunterricht. Als Einstieg in das Thema sortierten die Kinder Alltagsgegenstände und unterschieden dabei die Materialien Glas, Metall, Holz und Papier. Anschließend bastelten sie noch ein Boot aus Papier. Am Dienstag wurden im Sportunterricht nur Dinge aus Pappe und Papier zum Turnen und Spielen verwendet. Die Schülerinnen und Schüler bauten einen Parcours aus Kartons und nutzten ihn zum Slalom- und Hürdenlauf. Besonders toll fanden sie es, dass ein Blatt Papier an ihrem Körper haften blieb, wenn sie nur schnell genug damit durch die Turnhalle rannten. Auch eine „Schneeballschlacht“ mit Bällen aus zerknülltem Papier machte ihnen viel Spaß. Am Mittwoch ging es um das Thema Zeitung. Einige Mitarbeiter der Frankenpost kamen zu Besuch und bastelten zusammen mit der Klasse 1f im Rahmen des Klasse!-KIDS-Projektes schicke Zeitungshüte. Mit großem Eifer und viel Fantasie gestaltete jedes Kind seinen ganz besonderen eigenen Hut. Dabei entstanden wunderschöne, einzigartige Kunstwerke, die die kleinen Hutmacher stolz präsentierten. Anschließend lernten die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht das Gedicht „Das große, kecke Zeitungsblatt“ von Josef Guggenmos kennen und machten ein lustiges Bewegungsspiel daraus. In Mathematik wurden aus Quadraten und Rechtecken Häuser, Drachen und Blumen gefaltet, um damit ein Gemeinschaftsbild zu gestalten. Am nächsten Tag bastelten die Kinder in Werken und Gestalten auch noch ein Spielzeug aus Papier. Zum Abschluss der Projektwoche lernte die Klasse am Freitag im Musikunterricht das Lied „Alles hier ist aus Papier und damit machen wir Musik“. Mit Begeisterung probierten die Kinder dabei aus, welche verschiedenen Geräusche sich mit Zeitungspapier erzeugen lassen.

 

Projekt Papier-Musikinstrumente in der Klasse 2e

Die Klasse 2e stellte ihre Projektwoche unter die Überschrift „Wir planen, bauen und präsentieren unsere eigenen Musikinstrumente aus Papier“. Nachdem die Schüler lernten Papiersorten nach ihren Eigenschaften zu unterscheiden, wurde mit großer Unterstützung der Eltern eine Vielzahl von Papierkisten, -rollen und -utensilien ins Klassenzimmer geschafft. Bei der Ideenfindung zeigten sich die Kinder sehr kreativ, welche Instrumente daraus werden könnten. Die Ärmel hochgekrempelt, machten sich die Kinder völlig selbstständig an die Planung ihres Instruments, sammelten Material zusammen und verwandelten das Klassenzimmer in eine Papierwerkstatt. Schnell zeigte sich, dass man für viele Arbeiten mehr als zwei Hände benötigt und schon halfen sich alle gegenseitig. Das Ausleben im Raum hat sich definitiv gelohnt, „Kreativität braucht eben Chaos“ wurde zum Projektmotto. Am Ende präsentierten die Schüler ihre Instrumente, einige den echten nachempfunden, das ein oder andere gleich neu kreiert. Zusammen wurden nun die Kunstwerke nach Instrumentensorten geordnet und ausgestellt.

Am Ende der Woche präsentierte die 2e den Parallelklassen ihre Werke und bestaunten im Gegenzug deren Ideen. Das soll aber natürlich nicht alles gewesen sein. Die Kinder der 2e planen für das Schulfest im Sommer eine Ausstellung mit der Aufführung einer Eigenkomposition auf ihren Papier-Musikinstrumenten.

Lehrerfortbildung zum Thema Papier am 28.02.2018