Projekte der Ganztagsklassen im Schuljahr 2015/16

Unterrichtsgang der 3/4dG in der Stadt Selb 25.07.2016 mit 2. Bürgermeisterin Dorle Schmid

Am Ende des Schuljahres machte sich die Klasse 3/4dG nochmals auf den Weg, um verschiedene Themen aus dem HSU-Unterricht in der Praxis zu beweisen. Bei einem Unterrichtsgang in die Selber Innenstadt sollte das Thema Selber Ortsgeschichte hierbei im Mittelpunkt stehen. Deshalb lud Lehrerin Natalie Keller eine Spezialistin auf diesem Gebiet ein, die 2. Bürgermeisterin Dorle Schmid. An der Bildwand aus Porzellan neben der Selber Stadtkirche ging es los. Frau Schmid führte die Kinder durch eine Zeitreise, vom kleinen Weberstädtlein, über die Porzellanstadt zu der vielseitigen Stadt von heute. Schnell wurde klar, dass die Klasse über so einiges an Fachwissen verfügte. Somit kam die erste vermeintlich schwierige Aufgabe auf die Klasse zu. Nachdem im Unterricht die Kartenarbeit Thema war, durften sich die Schüler/innen in Gruppen auf Stadtplänen zurechtfinden. Der Weg zu den nächsten wichtigen Punkten in Selb war schnell gefunden. Entlang des Roten Fadens ging es über das Rosenthal-Theater, zur Pechhütte, zurück über den Selbbach zum Rathaus. Dort führte die 2. Bürgermeisterin die Klasse in den großen Rathaussaal. Platz nehmen durften die Grundschüler/innen wie in einer Stadtratssitzung, allerdings stand nicht Politik auf der Tagesordnung, sondern das Themengebiet Medien. Der Leiter der EDV-Abteilung, Lothar Schmid, hatte den Beamer bereits zum Laufen gebracht. Neben der Selber Homepage wartete ein weiteres Highlight auf die Klasse. Jeder kennt wohl das Bild der Selber Webcam (mit den Luftballons zum Selber Wiesenfest), aber nur wenige durften bislang dieses „laufende Bild“ sehen. Eine Liveschaltung auf die Cam machte es möglich. Zum Abschluss bekam die Klasse ein kleines Präsent, bevor es durch die Gänge des Rathauses zum Haupteingang ging. Dort wurde natürlich noch der Ursprungsort des Selber Brandes an der Alten Apotheke aufgesucht. Zum Abschluss durfte natürlich ein kleiner Abstecher auf eine Stärkung in der Eisdiele nicht fehlen, bevor, vorbei am Porzellanbrunnen, wieder der Rückweg zur Schule angetreten wurde.

 

Sportprojekt der Ganztagsklassen mit KISS am 21.07.2016

„Auf die Plätze, fertig – los“.

Mit diesem Startschuss ging es für die Schülerinnen und Schüler am 21.Juli 2016 zum Kinderleichtathletikwettkampf am eigenen Sportplatz.

Für die Ganztagsklassen 1. – 4. war dies der erste Wettkampf nach dem neuen Reglement der Kinderleichtathletik. Mit Vorfreude, Aufregung und Anspannung starteten die Kinder um 08: 00 Uhr mit den Teamwettbewerben und trotzten dabei dem verregneten Vormittag.

In der neuen Kinderleichtathletik steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Bei Staffelspielen zeigten die vier Mannschaften aus je 10 Schülern nicht nur ihr Können im Bereich der Schnelligkeit, sondern auch Teamgeist und Köpfchen. Denn es muss nicht nur der Hindernislauf, sondern auch ein Weitsprung in Staffelform gemeistert werden. Dabei werden alle erzielten Ergebnisse der Gruppe addiert und damit haben alle Mannschaften nahezu die gleichen Erfolgschancen. Auch Kreativität sowie Interaktion in der Gruppe und ein guter Zusammenhalt wird hierbei ständig gefordert. Denn auch Fehler (kein Abklatschen, Frühstarts oder umgefallene bzw. nicht genommene Hindernisse) fließen in das Mannschaftsergebnis mit ein.

Beim Ballstoßen lernten die Schüler den Unterschied zum klassischen Wurf kennen. Nur die sechs besten Ergebnisse kamen hierbei in die Wertung und wurden genau wie die anderen Disziplinen addiert.

Noch einmal richtig Gas geben konnten die Schülerinnen und Schüler im Team-Biathlon. Nach einer Laufrunde musste ein Lauf-Duo Pylonen von einem Kasten schießen und je nach Erfolg bzw. Misserfolg auch Strafrunden absolvieren. Auch das meisterten die Kinder mit Bravour und erzielten flotte Zeiten.

Den Abschluss krönte gegen 11:20 Uhr eine Siegerehrung, bei der sich die vier verschiedenen Mannschaften – „Supersportler“, „Superheroes“, „Superkids“ und „Teufel-Kickers“ – über eine Brotbox-Medaille und eine Urkunde freuen durften.

Bilderbuchkino der 1/2dG

Was kann es Spannenderes geben, als die Welt der Bücher live zu erkunden. Jeden zweiten Montag machten sich die Schülerinnen und Schüler der 1/2dG der Luitpold-Grundschule Selb im Rahmen des Nachmittagsunterrichts auf den Weg. Mit Lehrerin Natalie Keller, im 2. Halbjahr verstärkt durch Sandra Wagner, hieß das Ziel Stadtbücherei Selb. Mit offenen Armen wurden die Bücherwürmer von der Leiterin der Bücherei, Frau Annette Reckmann, empfangen. Dann ging es recht spannend zu, sie machte die jungen Leser neugierig auf die verschiedenen Ecken der Bücherei, wie man sich zurechtfindet, wo man schmökern kann und noch vieles mehr. Alle Kinder hatten natürlich auch die Möglichkeit, sich einen Büchereiausweis ausstellen zu lassen. Die Bücherei ermöglicht zudem auch allen Schulklassen, sich Lektüren im Klassensatz auszuleihen und Bücherkisten für den Klassenraum zusammenzustellen. So taten es auch die Schüler der 1/2dG. Die Bücher durften sie sogar selbst zum Entleihen einscannen. Die Erstklässler der Gruppe suchte sich im 2. Halbjahr sogar seine allererste gemeinsame Lektüre selbst aus. Das Spannendste allerdings waren die Vorlesezeiten bei Frau Reckmann beim Bilderbuchkino. Alle zwei Wochen lud sie die Kids in einem gemütlichen Rahmen in der Bücherei ein. Auf Kissen und Hockern machten sie es sich gemütlich, während Frau Reckmann auf dem Vorlesesessel vor dem urigen Schrank Platz nahm. Mit dem Beamer wurden die Illustrationen der Bilderbücher an die Wand geworfen. Natürlich schnellten sofort die Finger nach oben, um Vermutungen anzustellen. Danach las Frau Reckmann aus den „echten Büchern“ vor. Manchmal geriet die Klasse am Ende gar in Zeitdruck, um pünktlich zu Schulschluss um 15:30 Uhr zurück zu sein, es gab einfach zu viel zu erzählen über die Bücher. Am nächsten Tag bot das Bilderbuchkino immer wieder Gesprächs- oder Schreibanlässe für den Unterricht in der Schule. Besonders interessant waren diese Ausflüge auch für die Asylbewerberkinder. Anfangs verstanden sie kaum ein Wort, dennoch folgten sie gespannt dem Bilderbuchkino. Sie bekamen so einen neuen Zugang zur deutschen Sprache. Frau Reckmann band sie immer wieder gezielt mit ein. Am Ende konnten natürlich auch sie die Geschichten miterzählen.

Insgesamt fanden die Schüler besonders „cool“, so viele verschiedene Bilderbücher auf moderne Art und Weise kennen zu lernen. Die Verbindung von PC und Buch ist einfach in! In diesem Rahmen möchte die 1/2dG Frau Annette Reckmann ganz herzlich für die spannende Zeit in ihrer Bücherei danken.

„Originalton“ der Schüler war: „Hoffentlich hat Frau Reckmann nächstes Jahr wieder Zeit für uns!“ …mit Sicherheit!

Blick der Klasse 3/4dG hinter die Kulissen der Luisenburg-Festspiele am 14.07.2016

Auch wenn das Wetter mit Dauerregen und unangenehm kühlen Temperaturen den Kindern der Selber Luitpold-Grundschule beim diesjährigen Besuch der Luisenburgfestspiele nicht gewogen war, so durften die jungen Zuschauer jedoch gerade an diesem Tag ein besonderes Highlight erleben: Paul Maar, der Autor des gleichnamigen Buches „Am Samstag kam das Sams zurück“ hatte sich ganz bescheiden und unscheinbar unter das Publikum gemischt. Für die allermeisten Besucher – wenn überhaupt - nur aus der Ferne zu sehen, durfte dagegen die 3/4dG den berühmten Mann ganz hautnah und persönlich erleben. Klassenlehrerin Ellen Scherpp hatte nach der Vorstellung noch einen theaterpädagogischen Workshop organisiert, den der Autor ein Stück begleitete. Selbstverständlich wollte jeder zunächst einmal ein Autogramm haben, das der Kinderbuchautor zusammen mit Sams und Herrn Taschenbier bereitwillig verteilte, um sich nach einigen persönlichen Gesprächen schließlich noch zu einem gemeinsamen Klassenfoto bereitzustellen. Natürlich hat ein so berühmter Mann nicht unbegrenzt Zeit, deshalb ging es anschließend  begleitet von zwei Theaterpädagoginnen weiter zu einem spannenden Rundgang hinter die Kulissen der Festspielbühne. Erste Station war das künstlerische Betriebsbüro, in dem alle organisatorischen Fäden rund um das Theater zusammenlaufen. Anschließend nahm sich der Dramaturg der Luisenburg-Festspiele Zeit für die Klasse und stellte sich geduldig den Fragen nach seinem Tätigkeitsbereich. Viel Anlass zum Staunen gab ein Besuch in der „Maske“, wo man nicht nur sämtliche in dieser Spielzeit benötigten Perücken bewundern konnte, sondern auch anschaulich erklärt bekam, wie solches Kunsthaar überhaupt hergestellt wird. Auch die berühmte Nase der Titelfigur Sams wird von Maskenbildern gefertigt und durfte von einigen Kindern sogar stolz einmal aufprobiert werden. Neben einem Blick in die Abteilung „Kostüme“ mit Wasch- und Trockenräumen, wo die Kleidung der Schauspieler gerade nach einem Regentag wie den erlebten, wieder für die nächste Vorstellung in Ordnung gebracht wird, führte der Weg als nächstes durch weitere unterirdische Gänge, in denen normalerweise nur Schauspieler und Personal unterwegs sind. Dabei konnte man hautnah erleben, dass die Gänge so miteinander verbunden sind, dass die Akteure in kürzester Zeit an verschiedenen Plätzen auf der Bühne sein oder auch über eine Leiter aus den Katakomben plötzlich nach oben kommen können. Auch über die große Technik die hinter allem steckt, staunte so mancher nicht schlecht. So werden beispielsweise die großen Requisiten mit einem riesigen Aufzug zur Bühne transportiert. Auch  bei einem Blick hinter die Ausgänge rechts und links der Bühne waren nicht nur die Kinder, sondern auch die beiden begleitenden Lehrkräfte Ellen Scherpp und Heinz Ziegler verblüfft, dass sich dort neben felsigen steilen Aufstiegen auch Räume eröffneten, in denen bereits riesige Bühnenbilder schon wieder für den nächsten „Auftritt“ parat standen. Als Abschluss des spannenden Rundgangs durften die jungen Besucher schließlich noch selbst in die Rollen der an diesem Tag erlebten Schauspieler schlüpfen und sich in der Darstellung von Sams und seinen Freunden erproben. So fuhr man nicht nur mit dem Gefühl nach Hause, eine spannende und lustige Theatervorstellung erlebt zu haben, sondern genießt den nächsten Luisenburgbesuch vielleicht noch vielmehr, weil man nun über die Voraussetzungen und Besonderheiten weiß, die ein Buch zu solch lebendiger Kunst entstehen lassen. Aber nicht nur auf das nächste Theaterstück freuen sich die Kinder der Ganztagsklasse, sondern auch darauf, dass sie demnächst alle einmal ein Buch von Paul Maar lesen werden. Schließlich hat man darin jetzt sogar ein Autogramm des Autors!

 

Wasser-Experimente in den Ganztagsklassen 1/2dG und 3/4dG am 08.06.2016

Als Vorbereitung auf unser Schulfest unter dem Motto „Wasser“ beschäftigten sich die beiden Ganztagesklassen bei einem Projektvormittag unter der Leitung von Science-Lab-Lerntherapeutin Ulrike Schuhmacher mit einer Reihe von Experimenten rund ums Thema Wasser.

Unter Leitung von Ulrike Schuhmacher führte die Klasse 1/2dG ein Forscherprojekt zum Thema „Wasser“ durch. Zunächst untersuchten die Schüler verschiedene Materialien wie Korken, Gummi- und Tischtennisbälle, Glasmurmeln oder Eiswürfel auf ihre Schwimmfähigkeit hin. Anschließend entwarfen sie selbst Boote aus Knetmasse und erkannten dabei, welche Form Objekte haben müssen, damit sie schwimmen können. Während des zweiten Teils des Projekts bastelten die Kinder begeistert Wasserräder aus Knetmasse und Plastiklöffeln. Den Abschluss bildete das Experiment „Die Nudel im Strudel“. Fasziniert beobachtete die Klasse, wie sich die Nudeln durch den Strudel im Wasserglas drehten.

In der Klasse 3/4dG wurde zunächst Salzwasser hergestellt. Anschließend versuchte man mit Hilfe von Wärmezufuhr das Salz wieder aus dem Wasser zu lösen.

Wo schwimmt ein Ei? In Salzwasser, in normalem Wasser oder in beidem? Diese Frage galt es im zweiten Experiment zu klären. Beim nächsten Versuch wurde Wasser mit verschiedenen anderen Flüssigkeiten, wie Reinigungsmittel, Milch u.Ä. vermischt. Durch die Zugabe von Rotkohlsaft versuchte man, Rückschlüsse auf die im Wasser gelösten Flüssigkeiten zu erhalten.

Zum Schluss durften alle noch ein Salzbild gestalten. Durch Übermalen eines zuvor gestalteten Wachsmalkreidebildes mit Salzwasser entstanden auf diese Weise tolle Effekte. Vielleicht können ja einige davon bei einer kleinen Ausstellung zum Schulfest bewundert werden…

Fahrt der beiden Ganztagsklassen ins Gerätemuseum nach Bergnersreuth am 06.06.2016

Die Klasse 1/2dG nahm im Gerätemuseum Bergnersreuth an einer geführten Museums- Ralley teil. Die Kinder erfuhren Spannendes über das 1885 erbaute Bauernhaus und die dazugehörigen Stallungen. Sie bekamen einen Einblick über die Tierhaltung und das beschwerliche Leben zur damaligen Zeit. Teil der Führung waren die verschiedenen historisch nachgebildeten Wohnräume des Bauernhauses, darunter die „Gute Stube“ oder das „Knechtzimmer“.

Den Höhepunkt bildete die Ausstellung zum Thema „Kinderspielzeug früher“, wo alle ganz begeistert Spielsachen ausprobierten, die nicht aus Plastik bestanden oder elektronisch funktionierten.

Als Vorbereitung auf das bevorstehende Schulfest zum Thema Wasser, bei dem sich die Kinder der 3/4dG speziell den Inhalt „Wäsche waschen früher“ zum Ziel gesetzt haben, besuchte die Klasse zusammen mit Klassenlehrerin Ellen Scherpp das Volkskundliche Gerätemuseum in Arzberg-Bergnersreuth. Nach einem kurzen Rundgang durch das Museumsgelände ging es an die Arbeit: Original Wäschestücke aus Großmutters Zeiten wurden in alten Zinkwannen eingeweicht, auf historischen Waschbrettern gerumpelt und mit Wäschestampfern gestampft. Das zuvor notwendige Kochen der Weißwäsche in einem beheizbaren Waschkessel konnte man natürlich nicht ausprobieren, immerhin aber noch eine komplett ausgestattete Waschküche auf dem Museumsgelände bewundern, ebenso die dazu gehörigen Wäschelöffel zum Umrühren, sowie die Wäschezangen, mit der man die Wäsche aus dem kochend heißem Wasser entnommen hat.

Dafür aber mangelten die Mädchen und Buben noch fleißig mit Hilfe von Mangelrollen und Mangelbrettern und bügelten mit den alten Bügeleisen. Anschließend wurde die Wäsche auf einer Wiese, die zugleich auch „Bleichwiese“ war, noch zum Trocknen aufgehängt, natürlich auf einer alten Schnur und mit Original-Wäscheklammern aus Holz.

„Ganz schön anstrengend“, fanden manche Kinder – und das bei den wenigen Wäscheteilen die von jedem „gereinigt“ wurden. Dennoch hatten alle viel Spaß und beendeten den Museumsauflug zugleich mit viel neuem Wissen über vergangene Zeiten, das sie zum bevorstehenden Schulfest – ebenfalls durch Demonstration an original-historischen Gegenständen - an alle Mitschüler und Besucher weitergeben wollen.

Naturpädagogische Projekte der beiden Ganztagsklassen mit den Umweltassistenten der Werkstatt für behinderte Menschen Marktredwitz

Projekt „Wiesenforscher“ in der 1/2dG am 13.05.2016

Am 13.05.2016 waren dann die Umwelt-Assistenten zu Besuch in der Klasse 1/2dG. Diesmal ging es um Wiesenblumen.

Weil das Wetter mitspielte,  ging es nach der Pause gleich in den Hof. Nachdem die Umweltassistenten  die Spielregeln erklärt hatten, wirbelten die „Frühlingsblumen“ der Klasse 1/2dG beim Spiel „Blumenwiese“ bunt durcheinander. Anschließend wurden im Klassenzimmer die einzelnen Wiesenblumen noch einmal genau betrachtet und die Namen wiederholt. Dabei fiel auf, dass mehrere Wiesenblumen Tiernamen enthalten, z. B. Gänseblümchen, Löwenzahn und Hahnenfuß. Aus den entsprechenden Tierbildern sollten die Kinder dann die zugehörige Pflanze möglichst naturgetreu selbst malen.

Gegenseitig durften alle nun ihrem Partner Tattoos aus Blütenblättern mit Creme auf den Handrücken kleben, dabei entstanden sehr phantasievolle, gelungene Gebilde. Schließlich lasen drei Teilnehmerinnen der Lebenshilfe noch eine Blumengeschichte vor. Zum Abschluss überreichten sie jedem Kind eine hölzerne Erinnerungsmedaille.

„Kräuterhexen“ in der Klasse 3/4dG am 12.05.2016

Den „Geheimnissen der Kräuterhexe“ auf der Spur war die Klasse 3/4dG vor Beginn der Pfingstferien bei einem naturpädagogischen Projektvormittag, den sie zusammen mit Mitarbeitern der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V. und acht ausgebildeten Umweltassistenten der Werkstatt für behinderte Menschen Marktredwitz erleben durfte.

Zunächst ging es in Kleingruppen darum, verschiedene Kräuter mit allen Sinnen zu erkunden und auf diese Weise Namen und Erkennungsmerkmale in Verbindung zu bringen. Anschließend brachten die Umweltassistenten den Kindern nahe, dass viele der Kräuter nicht nur zum Kochen verwendet werden können, sondern auch Heilwirkungen bei verschiedensten Krankheiten haben.

Danach ging es dann hinaus ins Freie, wo man die bisher gewonnenen Erkenntnisse in den Spielen „Kräutergarten“ und „Kräuter-Rugby“ vertiefte. Sichtlich Spaß hatten dran nicht nur die jungen Teilnehmer, sondern auch ihre Umweltassistenten.

Schließlich ging man auf den angrenzenden Wiesen der Pfaffenleithe auf die Suche nach den inzwischen bekannten Kräutern. Tatsächlich wurde man fündig, so dass dem kreativen Gestalten eines „Kräutermännleins“, an dem auch die möglichen Heilwirkungen noch einmal verdeutlicht wurden, nichts mehr im Wege stand.

Am Ende hatten die Kinder nicht nur eine Menge nützlicher Kenntnisse über unsere heimischen Wildkräuter gewonnen, sondern auch eine wertvolle Erfahrung über die Inklusion behinderter Menschen in das Alltagsleben, so dass dieses gemeinsame Projekt mit Sicherheit auch dazu beigetragen hat, die sozialen Kompetenz aller Beteiligten zu stärken.

25.04.2016: Die Klasse 1/2dG besucht wieder einmal die Stadtbücherei

Besuch der 3/4dG am 17.03. bei "Selb spielt" in der Oase

Aktion „Bienen und Kerzen“ der 3/4dG mit Imkerin Charlotte Herold am 29.02.2016

Im Rahmen des HSU-Unterrichts kam bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3/4dG die Frage auf: „Wie ist das denn eigentlich mit den Honigwachskerzen und den Bienen?“

Diesem Ruf folgte die Imkerin Charlotte Herold am 29.02.2016. Wie gebannt lauschte die Klasse den spannenden Ausführungen der engagierten Fachfrau. Sie erklärte das Bienenjahr, den Unterschied von Königin, Drohn und Arbeiterin, sowie die höchst interessante Struktur einer Wabe. Immer wieder schnellten die Finger hoch: „Wie entsteht denn nun der Honig?“, „Was hat es mit Honigwachs auf sich?“ oder „Wer hat denn jetzt einen Stachel und wer nicht?“. Die Imkerin stillte den Wissensdurst und beeindruckte vor allem damit, dass sie selbst „Mama“ über 20 Völker ist. Frau Herold konnte außerdem mit dem Klischee aufräumen, dass Bienen böse sind und stechen. Ganz im Gegenteil, sie sind gutmütig und extrem fleißig! Wenn man sie nicht ärgert. Das besondere Highlight war natürlich, dass die Kinder selbst Kerzen aus den eigens eingeschmolzenen Waben gießen durften. Das gelb leuchtende, nach Honig riechende Wachs fand großen Anklang. Motiviert gingen alle mit viel Geschick ans Werk. Am Ende erhielt jeder ein Andenken. Die begeisterte Klasse und ihre HSU-Lehrerin Frau Keller sagen: „Vielen herzlichen Dank für diese spannende Aktion!“

1. Besuch der 1/2dG in der Stadtbücherei am 29.09.2015