Projekte der Ganztagsklassen im Schuljahr 2016/17

Verabschiedung von Frau Martina Geyer durch die Ganztagsklassen am 26.07.2017

Nach sechs Jahren ununterbrochener Mitarbeit in den Gebundenen Ganztagsklassen verabschiedeten sich die Kinder aus der 3/4dG mit vielen guten Wünschen von Frau Geyer.

Besuch der Ganztagsklassen am 21.07.2017 im Roggin in Weißenstadt

Einen Ausflug in das Roggin nach Weißenstadt unternahmen die beiden Ganztagsklassen  mit ihren Lehrerinnen Jana Lacher und Ellen Scherpp. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler das Thema „Roggen – Das Gold der Region“ auf vielfältige Weise erleben. Bei einer spannenden Rallye durch das Innere des pädagogischen Informationszentrums erfuhr man, wie der Roggen angebaut, geerntet und zu Brot verarbeitet wird. Ebenso wurde auch der Wert des Vollkornbrotes gegenüber Weißbrot für eine gesunde Ernährung auf anschauliche Weise dargestellt und den jungen Besuchern nahegebracht. Die Erkundung der Außenanlagen ermöglichte die originale Begegnung mit der Getreidepflanze auf dem dort befindlichen Roggenfeld. Anschließend ließ man sich im angrenzenden Concept-Store noch eine leckere Vollkorn-Brotzeit schmecken. Dabei stellte der ein oder andere fest: Vollkornbrot schmeckt richtig lecker! Als besondere Überraschung gab es zum Abschluss außerdem die ersten Lebkuchen zum Probieren, die ein in der Firma PEMA beschäftigter Schülervater eigens ofenfrisch für die Besucher aus der Luitpold-Grundschule produziert hatte.

"Plastik-Projekt" mit der ÖBI vom 19. - 23.06.2017 in der 3/4dG

Projekttag "Hecke" in der 1/2dG am 08.05.2017 mit der ÖBI und der Lebenshilfewerkstatt

Projekttag "Hecke" in der 3/4dG am 02.05.2017 mit der ÖBI und der Lebenshilfewerkstatt

Kleine Experten in allen Fragen rund um die Hecke sind nun die Kinder der Klasse 3/4dG seit ihrem Projekttag „Hecke“ der in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg und der Lebenshilfe stattfand. Insbesondere drei Aspekte wurden hier genau beleuchtet.

So ging es zunächst um die verschiedenen Pflanzen, die überhaupt zu einer Hecke gehören. Dazu hatte das Team nicht nur Bilder mitgebracht, sondern auch einige Zweige dabei, die zusätzlich mit allen Sinnen betrachtet und befühlt werden konnten. Ein weiterer Aspekt waren die Tiere, die in der Hecke leben, wobei den Kindern bereits die ein oder anderen Namen bekannt waren. Was aber viele noch nicht wussten, aus welchen Gründen die einzelnen Tiere in der Hecke leben. Dass die Hecke nicht nur nützlich für viele Tierarten ist, sondern in vielerlei Hinsicht auch für uns Menschen, war ein weiterer Aspekt der thematisiert wurde. Schließlich ließ man sich nach einem munteren Bewegungsspiel, bei dem die Kinder ihr erworbenes Wissen unter Beweis stellen durften, ein Brot mit leckerer Hagebuttenmarmelade schmecken.

Zur Belohnung und als Beweis dafür, dass nun in Zukunft sicherlich jeder Teilnehmer, die Hecke mit ganz anderen Wertmaßstäben betrachtet als bisher, gab es noch eine Holz-Medaille, die man sich natürlich gleich stolz um den Hals hängte.

Besuch der Klasse 3/4dG mit Frau Scherpp und Frau Geyer in der Oase bei "Selb spielt" am 23.02.2017

Besuch im Gerätemuseum in Bergnersreuth am 11.11.2016

Eine ganze Menge Wissenswertes über die Inhaltsstoffe verschiedenster Nahrungsmittel erfuhren unsere beiden Ganztagsklassen 1/2dG und 3/4dG bei einem Ausflug in das Volkskundliche Gerätemuseum Bergnersreuth. Dort nahmen die beiden Klassen an einem von der ÖBI Hohenberg, dem Volkskundlichen Gerätemuseum Bergnersreuth, dem Landkreis Wunsiedel und dem Rotary-Club Fichtelgebirge unter dem Motto „G’scheit Essen“ angebotenen Kooperationsprojekt teil.

Zu wissen was und wieviel – nicht selten Ungesundes – in so manchem Lebensmittel von den verschiedensten Fertiggetränken bis hin zu Ketchup und Nutella steckt, ist das eine. Vor allem über die Menge an Zucker und so mancher Chemie, die auf der Verpackung der untersuchten Lebensmittel angegeben ist, staunten die Schüler nicht schlecht. Wer hätte gedacht, dass in einem halben Liter Fertig-Eistee 20 und in einem Glas Nutella tatsächlich gar 75 Stückchen Würfelzucker enthalten sind?

Exemplarisch anhand eines Nutella-Aufstriches lernten die Kinder deshalb in einem 2. Schritt, wie man einen solchen auf ganz einfache Weise selbst herstellen und auf diese Weise „G’scheit essen“ kann. Erst etwas skeptisch stellten am Ende beim Probieren aber alle fest, dass die selbstgemachte Nutella zwar etwas anders, aber mindestens genauso lecker schmeckt, wie die gekaufte aus dem Glas. Gleich doppelt gut schmeckte der selbstgemachte Brotaufstrich zusammen mit dem ebenfalls von den Kindern selbst gepressten Apfelsaft, den sie aus den geernteten Äpfeln des Museums-Gartens in Kürze hergestellt hatten.

„Das war echt lecker und interessant!“, so der Kommentar einer Schülerin über diesen besonderen Unterrichtsvormittag bei der Fahrt zurück zur Schule. Eine andere gab an, das erhaltene Rezept für die „Öko-Nutella“ gleich noch am selben Tag auch zuhause einmal ausprobieren zu wollen. Sollten dazu auch andere Kinder motiviert worden sein, dann war der Ausflug nicht nur eine willkommene Abwechslung im Unterrichtsalltag, sondern tatsächlich auch von nachhaltigem Wert.

Ganz herzlichen Dank an den Landkreis Fichtelgebirge für die Finanzierung des pädagogischen Museumspersonals und auch an den Rotary-Club Fichtelgebirge, der uns den Museums-Eintritt und die Busfahrt nach Bergnersreuth ermöglichst hat!