Naturparkschule


Seit dem Schuljahr 2023/24 ist die Luitpoldschule "Naturpark-Schule". Viele unserer Aktivitäten stehen deshalb in engem Zusammenhang mit dem Naturpark Fichtelgebirge.


Natur erleben und verstehen: Die Klasse 3/4dG erforscht den Selbbach - Ein Projekt mit der Ökologischen Bildungsstätte Hohenberg- April 2026

Am Mittwoch, den 15. April 2026, erlebte die Klasse 3/4dG einen spannenden und lehrreichen Projekttag rund um das Thema „Gewässererkundung“. Gemeinsam mit Umweltpädagogin Susanne Bosch von der Ökologische Bildungsstätte Burg Hohenberg e.V. begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt des Lebensraums Wasser.

 

Zu Beginn des Projekttages beschäftigten sich die Kinder im Klassenzimmer mit wichtigen ökologischen Zusammenhängen. Im Mittelpunkt stand die ökologische Nahrungskette und die große Bedeutung der Insekten, die als wichtiger Bestandteil vieler Lebensräume eine zentrale Rolle spielen. Besonders eindrucksvoll war für die Kinder auch die Erkenntnis, wie unverzichtbar Insekten und Bestäuber für Mensch und Natur sind. Mithilfe von Büchern lernten die Schülerinnen und Schüler außerdem verschiedene Tier- und Pflanzenarten kennen und erfuhren mehr über die unterschiedlichen Tierklassen im Lebensraum Wasser – von Insekten und Spinnen über Fische und Amphibien bis hin zu Reptilien.

 

Anschließend ging es hinaus an den Selbbach, wo die Kinder selbst zu kleinen Forscherinnen und Forschern wurden. Mit Sieben, Schalen und Pinseln sammelten sie vorsichtig Larven, Schnecken und Würmer aus dem Bach. Mit großer Neugier wurden Steine und im Wasser liegende Holzscheite umgedreht, um verborgene Kleinstlebewesen zu entdecken und genauer zu untersuchen. Dabei konnten die Kinder hautnah erleben, wie vielfältig das Leben in einem Bach ist.

 

Zurück im Klassenzimmer wurden die gesammelten Tiere in Becherlupen genau betrachtet und beobachtet. Mit Hilfe von Bestimmungsfächern und -schlüsseln gelang es den Schülerinnen und Schülern, viele der gefundenen Tiere zu bestimmen. Gemeinsam wurden die Beobachtungen an der Tafel ausgewertet und die Tiere vergrößert dargestellt. In einem abschließenden Gespräch tauschten sich die Kinder über ihre Erfahrungen aus und blickten auf einen erlebnisreichen Projekttag zurück.

 

Der Projekttag „Gewässererkundung“ bot den Kindern nicht nur spannende Einblicke in die heimische Tierwelt, sondern stärkte auch ihr Bewusstsein für den Schutz von Natur und Umwelt. Mit viel Begeisterung, Forschergeist und Freude wurde gelernt, entdeckt und gestaunt. Ein rundum gelungener Tag! 

 

Vielen Dank, Frau Bosch!


Von Wäldern, Wiesen und Wissen: Erfolgreicher Start der Erstklässler in die "Naturparkschule" - April 2026

Unsere Luitpoldschule trägt den Titel „Naturparkschule“. Das bedeutet, dass regelmäßig Naturparkranger die Schülerinnen und Schüler besuchen und ihnen das Leben im Naturpark Fichtelgebirge näherbringen. Ziel ist es, die Kinder früh für Natur, Umwelt und regionale Besonderheiten zu sensibilisieren.

 

Am Dienstag, dem 14. April 2026, startete dieses besondere Bildungsangebot mit den ersten Klassen. Zu Gast war Herr Andreas Hofmann, der mit den Schülerinnen und Schülern eine abwechslungsreiche und kindgerechte Informations- und Fragerunde gestaltete.

Im Mittelpunkt standen grundlegende Themen rund um Natur, Tiere und Pflanzen. Gemeinsam wurde erarbeitet, was ein Naturpark ist und wie er sich von einem Nationalpark unterscheidet. Die Kinder lernten, dass Naturparks geschützte Landschaften sind, in denen Mensch und Natur zusammenwirken – man spricht hier von einer sogenannten Kulturlandschaft.

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Tieren der Region. Eindrucksvoll wurde hier der Auerhahn vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass er helle Wälder, Ruhe und alte Bäume als Lebensraum benötigt. Im Sommer frisst er unter anderem Blaubeeren, im Winter Nadeln der Fichten und Kiefern. Wichtig ist dabei, dass der Auerhahn zu dieser Jahreszeit nicht gestört werden darf, da er nur über begrenzte Energiereserven verfügt.

Auch die Landschaft des Fichtelgebirges wurde genauer betrachtet. Typisch ist die hufeisenförmige Anordnung der Berge. Die flacheren Bereiche innerhalb dieser Form wurden schon früh landwirtschaftlich genutzt und prägen bis heute das Landschaftsbild mit Wiesen und Feldern. Im Gegensatz dazu sind die felsigen Regionen meist dicht bewaldet. Diese abwechslungsreiche Nutzung und Struktur machen den Naturpark besonders wertvoll.

Ein spannender Blick in die Geschichte rundete die Stunde ab: die Region ist bekannt für ihre Rohstoffe wie Kaolin, das für die Porzellanherstellung genutzt wird. Namen wie Hutschenreuther sowie Orte wie Hohenberg und Selb wurden dabei ebenso erwähnt wie die Gewinnung von Gold, das der Stadt Goldkronach ihren Namen gab.

 

Der Auftakt für die ErstklässlerInnen in unserer Naturparkschule war ein voller Erfolg und machte deutlich, wie wichtig es ist, Naturwissen schon früh zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits auf die nächsten Besuche der Naturparkranger. 

 


Projekt mit der Ökologischen Bildungsstätte Hohenberg - März 2026

An zwei spannenden Vormittagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 3e, 3f und 3/4dG intensiv mit dem Thema Kleidung, Materialien und Umwelt.

Am ersten Vormittag stand das T-Shirt im Mittelpunkt. Die Kinder lernten den gesamten Produktionsweg eines T-Shirts kennen – von der Rohstoffgewinnung bis zum fertigen Kleidungsstück im Laden. Dabei wurde deutlich, wie viele Länder an der Produktion beteiligt sind und welche weiten Wege ein T-Shirt zurücklegt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den verschiedenen Materialien von T-Shirts. Die Kinder untersuchten und verglichen Wolle, Baumwolle und Polyester und besprachen deren Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile. Außerdem wurde das Thema Mikroplastik behandelt, das beim Waschen der Kleidung eine Rolle spielt. Anhand des Beispiels von Fischstäbchen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie Plastik als ein Teil von Polyesterkleidungsstücken in unsere Nahrung gelangen kann und welche Auswirkungen das auf Mensch und Umwelt hat. 

Der zweite Vormittag war kreativ gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden und gestalteten Stoffbeutel mit der Technik des Dotpaintings. Mit viel Freude und Fantasie entstanden bunte Kunstwerke.

 

Insgesamt waren die beiden Vormittage abwechslungsreich und lehrreich. Die Schülerinnen und Schüler konnten viele neue Erkenntnisse gewinnen und hatten gleichzeitig großen Spaß beim kreativen Arbeiten.


Gewässeruntersuchung der 3/4dG am 28.07.2025

Am 28.07.25 versammelte sich die Klasse 3/4dG zunächst in der Pausenhalle mit Maja, einer Mitarbeiterin der ÖBI. Sie erklärte vieles über die Bäche und deren Renaturierung und demonstrierte die Siebe, Lupen, Pinsel und Schüsseln, mit denen die Schülerinnen und Schüler anschließend am Selbbach Wassertiere einfangen wollten. Dazu durften sich die Schüler in Kleingruppen zusammenfinden und gemeinsam kleine Tiere aus dem Wasser fischen, welche anschließend in einer Becherlupe genauestens beobachtet und mit Hilfe eines Bestimmungsschlüssels zugeordnet wurden. 

Aufgrund des immer stärker werdenden Regens fand das gemeinsame Abschlussspiel in der Pausenhalle statt. Eine Broschüre über Insekten in den Auen und Fließgewässern unseres Fichtelgebirges durften alle mit nach Hause nehmen.


Gewässerexkursion der Klasse 4e am Selbbach – Natur hautnah erleben!

Am 23. Juli unternahm die Klasse 4e unserer Schule eine spannende Exkursion an den Selbbach. Gemeinsam mit Frau Cantzler von der ÖBI gingen die Kinder auf Entdeckungsreise in die Welt der Bachtiere. Ausgerüstet mit Gummistiefeln, Sieben und Becherlupen machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, den Lebensraum "Bach" genau unter die Lupe zu nehmen. Mit viel Neugier und Begeisterung wurde der Selbbach erforscht. Dabei fischten die Kinder vorsichtig verschiedene Kleintiere aus dem Wasser – darunter Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse und Wasserschnecken. In kleinen Gruppen wurden die Tiere mit Hilfe von Becherlupen und Bestimmungskarten genau betrachtet und bestimmt. Dabei erfuhren die Kinder auch, wie empfindlich viele dieser Tiere auf Verschmutzung reagieren und warum ein gesunder Bach so wichtig für die Natur ist. Frau Cantzler erklärte geduldig die Besonderheiten der verschiedenen Arten und beantwortete viele Fragen. So wurde aus einem gewöhnlichen Bachlauf ein spannender Lernort voller Leben. Schließlich durften die Schüler mit Hilfe eines Spieles erfahren, wie es ist, wenn der Lebensraum knapp wird. 

Am Ende des Vormittags waren sich alle einig: Diese Exkursion war nicht nur lehrreich, sondern auch ein tolles Naturerlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzliches Dankeschön an Frau Cantzler von der ÖBI für die fachkundige Begleitung!


Die Klasse 4f untersucht mit Unterstützung der ÖBI am 22.07.2025 den Selbbach


Die Klasse 1dG erkundet am 01.07.2025 staunend die Wiese


Wiesenerkundung der 1e mit dem Naturparkranger am 25.06.2025

und im Anschluss von der Klasse 1f:


Die 2. Klassen erkunden am 23.06.2025 mit Herrn Hofmann die Hecke

Als der Naturpark-Ranger Herr Hofmann am 23.06.25 die Klassen 2e und 2f besuchte, stand das Thema „Hecke“ auf dem Programm. Anhand von Fotos wurden zuerst einmal die Merkmale einer Hecke erarbeitet. Es handelt sich dabei um Sträucher, die in einer Reihe stehen und von Menschen angepflanzt wurden. Auch über die Gründe für eine solche Anpflanzung machten sich die Kinder Gedanken. Anschließend schauten sie sich die Hecke im hinteren Pausenhof etwas genauer an. Dort wachsen Heckensträucher, die man oft im Naturpark Fichtelgebirge findet, z. B. eine Heckenrose, eine Schlehe und ein Weißdorn. Von Herrn Hofmann erfuhren die Schülerinnen und Schüler außerdem noch allerhand Wissenswertes über diese Pflanzen. Danach zeigte er ihnen einige Tiere, für die die Hecke einen wichtigen Lebensraum darstellt, nämlich das Mauswiesel und verschiedene Vögel. 

Anschließend wurden die Kinder selbst aktiv. Mit Hilfe von Keschern und Becherlupen fingen sie ein, was auf oder unter den Heckensträuchern herumkrabbelte. Dann beobachteten sie ihre „Beute“, bevor sie sie wieder frei ließen. Da gab es zahlreiche Schnirkelschnecken in allen möglichen Farben und Größen, aber auch Spinnen, Wanzen, eine riesige Ameise und sogar einen herrlich schillernden Rosenkäfer zu bestaunen.

Am 01.07.2025 war dann die 2dG an der Reihe.


Wanderung zum Schausteinbruch Häuselloh am 30.05.25

Die Kinder der Klassen 3e und 3f der Luitpold-Grundschule wanderten bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen zum Schausteinbruch Häuselloh. 

Die fachkundige Führung durch Erwin Ott war nicht nur lehrreich, sondern auch spannend und interessant. So erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über den ehemals aktiven Steinbruch und bekamen einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte der Region. Schließlich wurde auf der Häuselloh bis vor ungefähr 50 Jahren noch Granit abgebaut und bearbeitet. Einige Maschinen sind immer noch in gutem Zustand und können einen Einblick in die Arbeit von vor etwa 120 Jahren geben. 

So wurde die alte Pumpe aktiviert, mit der man früher das Wasser aus dem Steinbruch entfernte. Auch zwei Sägen konnten die Kinder in Aktion bestaunen. Die große Steinsäge hatte ein stumpfes Sägeblatt, unter das eine Mischung aus Wasser und Metallkörnchen gepumpt wurde und der Stein nur durch die dabei entstehende Reibung gesägt wird. 

Die wohl aufregendste Attraktion des Besuches war die „rasante“ Fahrt mit einer Lore. Mit diesem Schienenfahrzeug hat man früher Steine aus dem Steinbruch transportiert.


Besuch der Hegeschau der Bayerischen Staatsforsten in der Dr.-Franz-Bogner-Mittelschule am 23.05.2025

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3e und 3f hatten die Gelegenheit, die spannende Hegeschau der Jäger und Förster zu besuchen. Insgesamt konnten die Kinder an fünf verschiedenen Stationen im Innen- und Außenbereich teilnehmen und viel über die Natur und das Wildleben im Fichtelgebirge lernen.

Ein besonderes Highlight war ein Bewegungsspiel, bei dem die Kinder in die Rollen von Rehen, einem Wolf und Bäumen schlüpften. Zwei Kinder waren Rehe, die sich auf die Suche nach Zweigen machten, während ein Wolf versuchte, die Rehe zu fangen. Die Bäume, jeder mit zwei Baumzweigen in den Händen, standen still. Die Rehe liefen umher, holten sich Zweige. „Leergefressene“ Bäume mussten sich setzen. Der Wolf versuchte, die Rehe zu fangen. Auch gefangene Rehe setzten sich. Im zweiten Durchgang des Spiels wurde die Anzahl der Rehe erhöht, was eine sichtbare Auswirkung auf die Bäume hatte. Das zeigte anschaulich, wie sich die Situation für die Tiere und Bäume im Wald verändern kann.

Bei einer weiteren Station konnten die Kinder Tierspurenstempel verwenden. Sie drückten die Stempel in den Sand und mussten anschließend erraten, welches Tier so eine Fußspur hinterlässt. Das war eine spannende Aufgabe, bei der die Kinder viel über die verschiedenen Tierspuren lernen konnten.

Im Innenbereich konnten die Kinder verschiedene Tierschädel anschauen. Sie lernten, wie man anhand der Knochenmerkmale die Tiere erkennen kann. Dabei durften die Kinder die Schädel genauer untersuchen. Das war eine tolle Gelegenheit, mehr über die Tiere im Wald zu erfahren und ihre Unterschiede zu entdecken.

Im Pausenhof ging es um den Schutz der gepflanzten Waldbäume vor den Tieren. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Methoden kennen, wie man Bäume sichern kann, zum Beispiel durch Plastikhüllen, kleine Zäune oder Klipse mit Stacheln. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass die Tiere die jungen Bäume fressen oder beschädigen und tragen zum Schutz des Waldes bei.

Die Kinder erfuhren auf diese Weise spielerisch viel über das Verhalten von Tieren im Wald, den Schutz der Natur und die Aufgaben der Jäger und Förster. Es war ein lehrreicher und unterhaltsamer Tag, der allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zum Abschluss gab es für jedes Kind noch eine Cap vom Staatsforst in der Signalfarbe orange, stolz gingen sie damit wieder zurück an die Schule.


Was ist ein Naturpark? - Zentrale Frage in den 1. Klassen

Dieser Fragestellung gingen die ersten Klassen gemeinsam mit Naturparkranger Herrn Hofmann im Mai 2025 nach.

Es gab viele Überlegungen: Welche Tiere und Pflanzen leben bei uns? Welche Berge gibt es im Fichtelgebirge? Welche Flüsse entspringen im Naturpark? Diese Fragen wurden ausführlich auf einer Karte erarbeitet. Dabei entdeckten die Schülerinnen und Schüler auch das Hufeisen.

Beim Betrachten eines Auerhahns, einer Kreuzotter und weiteren Tieren waren die Kinder ganz staunend dabei. Es wurde darüber gesprochen, wie diese Tiere leben und wo man sie hier in der Natur antreffen kann.

Rasch vergingen die zwei Stunden in jeder 1. Klasse mit all diesen spannenden Themen.


Bäume pflanzen - großer Einsatz der 3/4dG am 08.04.2025


Eine gesunde Brotbox – innen nahrhaft und außen nach-haltig

Die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen hatten Herrn Buslapp von der Öko-Modellregion Fichtelgebirge zu Besuch. Er brachte ihnen näher, wie gesund eine ausgewogene Brotzeit sein kann. Die Kinder erfuhren viel über die artgerechte Haltung von Tieren sowie den Anbau von Getreide. Zum Frühstück gab es zunächst ein köstliches Müsli mit Milch, bei dem sie viel über die verschiedenen Getreidesorten aus dem Fichtelgebirge lernten. Anschließend tauschten sich die Kinder lebhaft über Obst und Gemüse aus, die sie im eigenen Garten anbauen. Danach widmeten sie sich dem Wissen über Getreide, das auf unseren heimischen Feldern wächst. Herr Buslapp erklärte anschaulich die Unterschiede zwischen ökologischer und konventioneller Tierhaltung und zeigte auf, wie viele Biobauernhöfe es in unserer Region, dem Fichtelgebirge gibt. Um das Gelernte zu veranschaulichen, schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Huhn und Hahn und stellten das Leben auf einem Bauernhof nach. Dabei diskutierten sie die Vorteile der ökologischen Landwirtschaft und lernten, wie wichtig nachhaltige Praktiken für unsere Umwelt sind. Zum krönenden Abschluss gab es ein kleines Buffet, an dem sich jeder etwas für seine neue Brotzeitdose nehmen konnte. Diese Dose besteht aus Zuckerrohr und ist somit zu 100 % recycelbar – ein weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Kinder hatten nicht nur viel Spaß, sondern auch wertvolle Erkenntnisse über gesunde Ernährung im Fichtelgebirge und umweltfreundliche Praktiken gewonnen.

 


Streuobstwiesen-Rallye der 2. Klassen am 17.10.2024

Im HSU-Unterricht hatten sich die 2. Klassen schon ausgiebig mit dem Thema „Obst und Gemüse“ beschäftigt. Am Wandertag machten sie sich nun auf zu einer für den Naturpark Fichtelgebirge typischen Streuobstwiese. Dort legten die Kinder gleich damit los, möglichst viele Aufgaben einer Rallye zu lösen. Sie fanden zum Beispiel heraus, welche und wie viele Bäume am Selbbach gepflanzt worden waren. Auf den aufgestellten Tafeln informierten sich die Schülerinnen und Schüler über die Vorteile einer Streuobstwiese und über die dort lebenden Tiere. Außerdem lernten sie das Bio-Siegel kennen und erfuhren, welche verschiedenen Bio-Produkte es direkt aus dem Fichtelgebirge gibt.

Nach Abschluss der Rallye ging es am Selbbach entlang weiter und hinauf auf den Goldberg, wo erst einmal Brotzeit gemacht wurde. Danach durften sich die Kinder auf dem Spielplatz noch so richtig austoben, bevor sie sich auf den Weg zurück zur Schule machten.


Gewässer-Exkursion der 3/4dG am Selbbach


Besonderer Ausflug der 1dG und 3/4dG nach Hohenberg und Schirnding

Einen abwechslungsreichen Ausflug erlebten die Ganztagsklassen 1dG und 3-4dG zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Jana Lacher und Ellen Scherpp am 16.07.2024.

Mit dem Bus ging es zunächst entlang der Eger durch Silberbach und Sommerhau nach Hohenberg, wo die Gruppe schon von der Schäferin Frau Frank erwartet wurde.  Gemeinsam wurde zunächst die mächtige Burganlage von außen bestaunt, ehe es dann in den Innenhof und auch in einige Innengebäude ging. Die Kinder erfuhren viel Wissenswertes über die Bedeutung der Burg in früheren Zeiten und hatten gleichzeitig die Möglichkeit, von dort aus einem Blick in unser Nachbarland Tschechien zu werfen.

Die Selber Straße entlang, ging es noch kurz durch Hohenberg, ehe man in das malerische Landschaftsschutzgebebiet Menzlohe einbog. Ein wunderschöner bewaldeter Weg entlang des gleichnamigen Bächleins führte schließlich zum Wildnis-Garten Menzlohe. Dort erzählte die Schäferin Frau Frank, dass es sich hierbei um ein altes Schrebergartengrundstück handle, dass seit vielen Jahren brach liegt. Mehrere örtliche Vereine und Gruppierungen haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, dem Gelände eine neue Bestimmung zuzuführen und daraus einen „Wildnisgarten“, einen naturnahen Begegnungsort für Jung und Alt zu schaffen. In verschiedenen Projekten und Aktionen soll es möglich sein, die Natur hier mit allen Sinnen zu entdecken, zu erfahren, zu begreifen und zu bewahren lernen.

Weiter ging es zum eigentlichen Höhepunkt und Ziel des Ausfluges: auf den Hof der Schäferei Frank in Schirnding. Zunächst erzählte die Schäferin den Kindern viel Wissenswertes über die Schäferei und die Möglichkeiten, mit denen Wolle verarbeitet werden kann, nämlich stricken, filzen und weben.

Bevor die Kinder selbst eine der drei Handwerkskünste ausprobieren durften, wollten natürlich erst einmal die Schafe ausgiebig gestreichelt und gefüttert werden. Auch Ziegen, Katzen und Hühner gab es zu bestaunen. Und so manch ein Schüler oder eine Schülerin, sah diese Tiere tatsächlich zum ersten Mal in echt.

Als Abschluss durften die Kinder sich schließlich eine kleine Weltkugel filzen, die jeder als Andenken mit nach Hause nehmen konnte.

„Wenn ihr eure Kugel anseht, dann denkt daran, dass jeder mithelfen sollte, die Erde und die gesamte Schöpfung zu schützen zu bewahren“, so Frau Frank zum Abschluss.

Gut gelaunt und um vielfältige Eindrücke reicher, trat man schließlich den Rückweg nach Selb an.


Projekt "Wiese" in der 1dG am 18.07.2024

Zu einem interessanten und informativen Projekt-Vormittag zum Thema „Wiese“ erhielt die Klasse 1dG Besuch von Frau Buchwald von der Ökologischen Bildungsstätte Hohenberg a. d. Eger zusammen mit Frau Fiesinger von der Lebenshilfe Marktredwitz und der Umweltassistentin Alexandra. Nach einer kurzen Vorstellrunde sollten die Kinder ihnen bekannte Wiesenblumen nennen. Dann wurden die Schüler zu „Pflanzenforschern“, indem sie Pflanzen mit der Lupe betrachteten und mit allen Sinnen erkundeten. Außerdem sollten sie den erforschten Wiesenblumen Phantasienamen geben und so wurde beispielsweise aus der Schafgarbe die Wolkenblume oder aus dem Leinkraut das Spiegeleikraut. Nach einer lehrreichen Einheit, bei der die Klasse die Teile von Pflanzen und deren Funktion kennenlernten, folgten noch Spiele sowie kreative Aufgaben wie Blumen malen und Tattoos aus Blüten gestalten.


Wald-Vormittag der 3/4dG am 12.06.2024

Zu einem lehrreichen und kurzweiligen Vormittag Richtung Hammerwald brach die Klasse 3/4dG zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Ellen Scherpp und Umweltfachberaterin Manuela Bartsch auf. Am Waldeingang nähe dem Eisstadion wurden sie schon von Frau Bosch sowie Herrn Benker-Wienands von der Ökologischen Bildungsstätte Burg Hohenberg erwartet. Mit dabei auch Frau Friesinger von der Lebenshilfe mit zwei ihrer Assistenten.

Gemeinsam mit ÖBI und Lebenshilfe durfte die Klasse exklusiv als Premiere ein Wald-Spiel ausprobieren, das erst kürzlich zusammen neu entwickelt wurde. Ansprechend gestaltete Scheiben aus Holz zu verschiedenen Aufgaben im Wald lagen schon auf der großen Spielunterlage bereit. Dabei ging es bei den „Fuchs“-Scheiben darum, eine Rechenaufgabe zum Thema Leben im Wald zu lösen, beim „Veilchen“ konnte man sich Düften und der Entspannung widmen, die der Wald bietet. Schließlich gab es noch die „Eule“, die schlaue Fragen stellte und die „Eidechse“, bei der es jeweils ein motivierendes Spiel zum Thema Wald gab. Immer zwei Kinder durften sich nun mit einer der Holz-Scheiben-Aufgaben beschäftigen. Zuvor mussten die beiden Partner aber mit einem großen Holz-Murmel-Geduldsspiel erst einmal ausloten, welche Kategorie – Fuchs-Veilchen-Eule oder Eidechse bearbeitet werden durfte. Sehr vielfältig waren die Aufgaben, die es einzeln, in Partnerarbeit oder in der ganzen Gruppe zu lösen gab.

So war es eine der „Eulen“-Aufgaben, anhand einer kleinen Geschichte herauszufinden, wie viele Kastanien insgesamt gesammelt wurden. Bei einer „Veilchen“-Aufgaben zum Beispiel ging es darum, drei Minuten ganz still zu stehen und zu lauschen, welche Geräusche man alles hören kann. Dabei hörten die Kinder viele Waldgeräusche wie etwa Bienen, Blätter, Vögel…, aber auch Zivilisationsgeräusche wie Flugzeug, Autos oder Kirchenglocken. Viel Freude kam vor allem bei den „Eidechsen“-Aufgaben auf, wo die Kinder z.B. „blind“ einen Baum berühren und umarmen sollten, um danach zu schildern, was sie gefühlt hatten.

Auch einen „Baum bauen“ durften alle. Wobei vor dem Bewegungsspiel gleichzeitig besprochen wurde, was ein Baum alles zum Leben braucht und woher er diese Dinge in der Natur nimmt. Das „Wasser aus dem Boden schlürfen“ und sich dann nach der „Sonne“ zu strecken, machte natürlich allen viel Spaß. Schließlich waren die Kinder noch als Eichhörnchen unterwegs, die zur Aufgabe hatten, Walnüsse zu verstecken und anschließend wieder zu finden. Noch einmal richtig Bewegung kam beim abschließenden „Öko-Rugby“ auf. In zwei Gruppen trat die Klasse gegeneinander an, um „Fundsachen“ aus dem Wald, wie Kiefernzapfen, Federn, Kastanien, Bucheckern u.a. möglichst schnell für die eigene Gruppe zu sammeln und einen Punktesieg zu holen.

Für die vielen neuen Erfahrungen und spielerischen Erlebnisse zum Thema Wald bedankte und verabschiedete sich die Klasse 3/4dG sowie die beiden Lehrerinnen ganz herzlich bei ÖBI und Lebenshilfe.

Den Rückweg nahm die Gruppe noch über den Waldlehrpfad, wo es ebenfalls eine ganz Reihe weiterer Stationen zum Thema „Wald“ zum Ausprobieren und Entdecken gab. So konnten die Kinder dort auf einem Wald-Xylophon Musik machen, einen Summ-Stein ausprobieren, ein Baumrinden-Memory fühlen und die Höhe, in der der Schwarzspecht lebt, durch Ablaufen erfahren.

Über den Siebenstern-Platz und die alte Hammerstraße trat man dann schließlich gut gelaunt über den schönen Vormittag den Rückweg in die Luitpold-Grundschule an.


Wiesen-Exkursion der Klassen 1e und 1f am 04.06.2024

Zusammen mit den Naturpark-Rangern Andreas und Marina erkundeten die Klassen 1e und 1f eine für den Naturpark Fichtelgebirge typische Wiese. Dort erfuhren die Kinder zuerst, dass der Lebensraum Wiese für den Wildhasen, den Weißstorch und den Turmfalken eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Auch einige heimische Schmetterlinge, deren Raupen sich von bestimmten Wiesenpflanzen ernähren, wurden besprochen.

Anschließend durften die Schülerinnen und Schüler selbst als Wiesenforscher aktiv werden. Ausgestattet mit Keschern und Becherlupen, machten sie sich begeistert auf die Suche nach Wiesenbewohnern – und da gab es allerhand zu entdecken: viele Motten, Falter, Heuschrecken, Käfer, Ameisenhügel und Mauselöcher, aber auch Weinbergschnecken, eine Schlupfwespe und erstaunlich große Jagdspinnen. Die beiden Ranger beantworteten geduldig alle Fragen und konnten den Kindern viel Interessantes über die in unserem Naturpark Fichtelgebirge lebenden Wiesentiere beibringen.


Auszeichnung zur Naturparkschule

Am 10.05.2024 war es endlich so weit: Die Urkunde wurde unserer Schule bei einer kleinen Feier von Landrat Peter Berek überreicht.