Sinus

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 nimmt die Luitpold-Grundschule Selb am SINUS-Programm teil. Das Modellprogramm SINUS an Grundschulen wird von elf Ländern der Bundesrepublik ge­tragen. Im Programm entwickeln Grundschul-lehrkräfte ihren mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht weiter. SINUS hat sich die Steigerung der Effizienz des naturwis­senschaftlich-mathematischen Unterrichts zum Ziel gemacht und möchte die Kompetenz aller Schülerinnen und Schüler in Mathematik und in den Naturwissenschaften steigern, unab­hängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft. Das Pro­gramm will Lehrkräften und Schulen dabei helfen, den Unter­richt mehr an den Stärken und Schwächen der Kinder zu orien­tieren und auftretende Probleme selbstständig und professionell zu lösen.

Jährlich nehmen die Lehrkräfte der Luitpold-Grundschule gemeinsam mit anderen SINUS-Schulen an drei zusätzlichen Lehrer­fortbildungen zu diesem Thema teil.

Sinus-Fortbildung am 03.03.2015

Bei der Sinus-Fortbildung am 03.03.2015 in der Luitpold-Grundschule ging es um neue Ansätze rund um das Einmaleins. Neben einem praktischen Unterrichtsbeispiel standen natürlich auch theoretische Grundlagen auf dem Programm.

Besuch der Sinus-Regionaltagung am 05.03.2016 an der Uni Bayreuth

Am Samstag, den 05. März 2016, besuchten die drei Kolleginnen Ellen Scherpp, Antje Geyer und Irina Gick die Regionaltagung SINUS an der Uni Bayreuth.

Anlässlich der diesjährigen SINUS-Regionaltagung gab Prof. Dr. Wollring von der Universität Kassel mit seinem Vortrag „Raumvorstellung gegen Rechenschwäche“ Anregungen für eine gelingende Rechenfertigkeit bei unseren Schülern.

 

Dabei ging er davon aus, dass Grundschulkinder Rechenaufgaben nicht nur formal bewältigen, sondern auch verstehen sollen, welche Bedeutung dahinter steckt. Als Grundlage dafür sind flexible Vorstellungen über Gegenstände aus dem Alltag oder auch über Material wie Punktebilder und Würfelbauwerke nötig. Mit derartigen Gegenständen sollten Kinder real umgehen und diese ändern. Ferner sollte es gelingen, die Änderungen anschließend auch in der Vorstellung zu vollziehen. Solchermaßen erworbene flexible Raumvorstellungen können schließlich einen wertvollen Beitrag für erfolgreiches Rechnen liefern.